Verdrehung des Pleuels •Wenn der Dorn für den Pleuelfuß [A] in dem V-förmigen Block [C] liegt, den Pleuel horizontal halten und die Parallelabweichung zwischen dem Dorn [B] und der Richtplatte bei einer Länge von 100 mm messen, um die Verdrehung des Pleuels bestimmen. Übersteigt die Verdrehung des Pleuels den Wartungsgrenzwert,muss der Pleuel ersetzt werden. Verdrehung des Pleuels Wartungsgrenzwert: TIR 0,2/100 mm
Seitenspiel des Pleuelfußes •Das Spiel [A] der Pleuelfußseite messen. ○Eine Fühllehre [B] zwischen dem Pleuelfuß und den Kurbelwellenstreben einführen und das Spiel messen. Seitenspiel des Pleuelfußes Standard: 0,13–0,33 mm Wartungsgrenzwert: 0,5 mm Wenn das Spiel den Wartungsgrenzwert überschreitet,den Pleuel durch einen neuen ersetzen und dann das Spiel erneut überprüfen. Ist das Spiel nach dem Austauschdes Pleuels zu groß, muss auch die Kurbelwelle ersetzt werden. Verschleiß von Lagereinsatz und Pleuelfußzapfen •Das Spiel zwischen Lagereinsatz und Pleuelfußzapfen [B] mit Plastigauge [A] messen. •Die Pleuelfußschrauben mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen (siehe Einbau des Pleuels). ANMERKUNG ○Bei der Spielmessung Pleuel und Kurbelwelle nicht bewegen. Lagereinsatz und Pleuelfußzapfen Spiel Standard: 0,035–0,064 mm Wartungsgrenzwert: 0,10 mm
Liegt das Spiel innerhalb der Sollwerte, braucht das Lager nicht ausgetauscht zu werden. Liegt das Spiel zwischen 0,065 und dem Wartungsgrenzwert von 0,10 mm, die Lagereinsätze [A] durch schwarze Einsätze [B] ersetzen. Das Spiel zwischen Pleuelfußzapfen und Lagereinsatz mit Plastigauge messen. Das Spiel darf etwas größer sein als der Standardwert, aber nicht kleiner als das Mindestmaß, damit sich das Lager nicht festfressen kann. Ist das Spiel größer, als nach den Wartungsgrenzwerten zulässig, den Durchmesser der Pleuelfußzapfen messen. Pleuelfußzapfendurchmesser Standard: 29,984–30,000 mm Wartungsgrenzwert: 29,97 mm
Ausbau/Einbau der Startermotorkupplung •Siehe Ausbau und Einbau des Lichtmaschinenläufers im Kapitel Elektrik. Prüfung der Startermotorkupplung •Ausbauen: Lichtmaschinenabdeckung (siehe Kapitel Elektrik) Starterleerlaufzahnrad •Das Startermotorkupplungszahnrad [A] mit der Hand drehen.Das Startermotorkupplungszahnrad muss sich in Uhrzeigerrichtung [B] frei drehen können, nicht jedoch entgegen der Uhrzeigerrichtung [C]. Wenn die Startermotorkupplung nicht ordnungsgemäß funktioniert oder anormale Geräusche abgibt, weiter mit dem nächsten Schritt. •Die Startermotorkupplung zerlegen und die Kupplungsteile einzeln überprüfen. Verschlissene oder beschädigte Teile ersetzen. ANMERKUNG ○Das Startermotorkupplungszahnrad ebenfalls kontrollieren.Bei Verschleiß oder Beschädigung ersetzen. Zerlegung der Startermotorkupplung •Ausbauen: Lichtmaschinenläufer (siehe Kapitel Elektrik) Schrauben der Startermotorkupplung [A] und Startermotorkupplung[B] Zusammenbau der Startermotorkupplung •Auf die Gewindegänge der Schrauben für die Startermotor-Kupplung ein nicht permanentes Gewindedichtmittel auftragen und die Schrauben festziehen. Anzugsmoment - Schrauben der Startermotorkupplung: 33 Nm (3,4 kgf·m) Ausbau des Schaltpedals •Die Position des Schalthebels auf der Schaltwelle markieren,sodass er später in der gleichen Position wieder eingebaut werden kann. •Schalthebel und Schaltpedal ausbauen. Einbau des Schaltpedals •Das Schaltpedal [A] einbauen, sodass der Abstand zwischen der Mitte des Schaltpedals und der Mittellinie der Schaltstange [B] 10–15 mm beträgt Die vorderen und hinteren Sicherungsmuttern [C] lockern und die Stange verdrehen. ANMERKUNG ○Die Sicherungsmutter neben der Nut [D] der Stange hat ein Linksgewinde. Gegebenenfalls die Pedalposition aus der Standardposition heraus wie folgt einstellen: •Die vorderen und hinteren Stangensicherungsmuttern lockern. •Die Stange für die Pedalposition einstellen. •Die Sicherungsmuttern wieder festziehen. Ausbau der externen Schaltmechanik •Das Motoröl ablassen (siehe Abschnitt Motorschmieranlage im Kapitel Regelmäßige Wartung).
•Ausbauen: Schaltpedal (siehe Ausbau des Schaltpedals) Kupplung (siehe Kapitel Kupplung) Schraube [A], Ölleitungshalter [B], Ölleitung [C] und O-Ring •Ausbauen: Schaltwelle [A] Schraube [B] Ganghebel [C] und Feder Hülse Einbau der externen Schaltmechanik •Den Ganghebel [A] laut Abbildung einbauen, und die Schraube festziehen. Feder [B] Hülse [C] Schraube [D] Anzugsmoment - Ganghebelschraube: 9,8 Nm (1,0 kgf·m) •Die Halterschrauben der Ölleitung festziehen. Anzugsmoment - Schrauben der Ölleitungshalterung: 12 Nm (1,2 kgf·m)
Prüfung der externen Schaltmechanik •Die Schaltwelle [A] auf Beschädigung untersuchen. Wenn dieWelle verbogen ist, diese richten oder ersetzen. Wenn die Verzahnung beschädigt ist, die Welle ersetzen. Wenn die Federn [B] [C] beschädigt sind, diese ersetzen. Wenn der Schaltarm [D] beschädigt ist, den Schaltarm ersetzen. •Der Rückholfederbolzen [A] darf nicht locker sein. Ist die Schraube locker, die Schraube herausdrehen, ein nicht permanentes Gewindedichtmittel auf die Gewindegänge auftragen, und festziehen. Anzugsmoment - Schaltwellen-Rückholfederbolzen: 28 Nm (2,9 kgf·m) •DenGanghebel [B] und dessen Feder auf Bruch oder Verformung prüfen. Wenn Hebel oder Feder beschädigt sind, diese ersetzen. •Den Schalttrommelnocken [C] überprüfen. Wenn diese stark verschlissen oder beschädigt sind,diese Teile ersetzen. Ausbau der Getriebewelle •Das Kurbelgehäuse teilen (siehe Teilen des Kurbelgehäuses). •Die Antriebswelle [A] und die Abtriebswelle [B] ausbauen. Einbau der Getriebewelle •Die Zylinderstifte [A] und Stellringe [B] müssen eingesetzt sein.